Technologie des COMPENSER®

 

Unter der Bezeichnung COMPENSER® bieten wir ein breites Programm von Stoß- und Schwingungsdämpfer an. Bei einem Stoß wird die Weg-, Kraft- oder Verzögerungsreduzierung mittels Umwandlung der Aufprallenergie (kinetische Energie) in Wärme oder Deformationsenergie angestrebt.

Dies wird erreicht durch:
hydraulischen Strömungswiderstand mittels Drosselung von Flüssigkeiten, elastischer Verformung, Reibung zwischen festen Körpern, oder plastischer Verformung.

Stoßreduzierelemente werden unterschieden in:

  • fest eingestellte reversierbare hydraulische Stoßreduzierelemente für Sicherheitsanwendungen bei einmaliger oder seltener Stoßbelastung (Notfallpuffer), z.B. bei Krananlagen, Hochregallagern, Prellböcken und Kupplungen bei Eisenbahnen und Bauwerken zur Erdbebensicherung.
  • fest eingestellte nicht reversierbare plastisch verformbare Crashelemente für einmalige Stoßbelastung.
  • universell eingestellte hydraulische Stoßreduzierelemente für regelmäßige Stoßbelastungen, z.B bei Produktionsma-
    schinen und Handhabungsgeräten.

Die „Kennlininie“, sprich der Reaktionskraft- bzw. Verzögerungsverlauf kann je nach Anforderung per individuellem Drosselprinzip realisiert werden.

Für die Stoß- und Schwingungsdämpfer stehen je nach Bedarfsfall unsere unterschiedlichsten Dämpfmedien unter der Bezeichnung COMPENSOL® zur Auswahl: Für den Einsatz im temperierten Innenraum bis hin zu extremen Hochoder Tiefsttemperaturen mit niedrig bis hochviskosen Einstellungen.
Für besondere Einsätze, z.B. Temperaturen über 80° C oder unter -30° C, sowie für Notfalldämpfer der Bauart S setzen wir auf Wunsch als Dämpfmedium eine thixotrope, pastenartige, viskoplastische Dispersion ein. Dieses Medium erstarrt im Ruhezustand zu einer scheinbar festen Masse und wird erst unter Krafteinwirkung gleichmäßig hochfließfähig. Endet die Belastung, so kehrt es in den scheinbar festen Ursprungszustand zurück. Weitere Informationen zu unserem Dämpfmedium COMPENSOL® erhalten sie hier.

Die Berechnung unserer Stoßreduzierelemente erfolgt unter Beachtung der VDI-Richtlinie VDI 2061 „Bauelemente zur Reduzierung von Stoßwirkungen“.