C-Typ / Hydraulischer Industriestoßdämpfer
Hydraulischer Industriestoßdämpfer / COMPENSER®
LEBEN bietet mit dem C-Typ einen hydraulischen Industriestoßdämpfer für Anwendungen im leichten bis mittleren Maschinenbau für Regalbediengeräte, Fördertechnik und Maschinenbau. Kompakte Bauform, geringe Rückstellkraft.
Der Industriestoßdämpfer der C-Serie (COMPENSER®) ist das ideale hydraulische Stoßreduzierelement für hochdynamische Regalbediengeräte, Förderanlagen, Krananlagen, Prüfstände etc. im leichten bis mittleren Maschinenbau.
Durch die kurze Bauform kann dieser hydraulische Industriestoßdämpfer (COMPENSER®) platzsparend als Begrenzung der Endposition (als Endanschlag) bei industriellen Anwendungen eingesetzt werden. Außerdem ist ein betriebsmäßiges Anfahren aufgrund geringer Rückstellkraft problemlos möglich. Ein umfangreiches Zubehör steht zur Auswahl. Die Wartung und einfache Reparaturen können bei diesem Dämpfer aufgrund der modularen Konstruktion durch kundeneigenes Personal vor Ort ausgeführt werden.
Anwendungen:
- Automatisierungstechnik, Handhabungsgeräte und Montageanlagen
- Lineareinheiten, Schlitten, Verfahrachsen und Positioniereinheiten
- Fördertechnik, Rollenbahnen, Kettenförderer und Transferstrecken
- Verfahrwagen, Transferwagen, Querwagen und Verschiebewagen
- Lagertechnik, Kleinteilelager, Hochregallager und automatische Lagersysteme
- Regalbediengeräte (RBG), AS/RS-Systeme und Shuttle-Anwendungen
- Verpackungsmaschinen, Sortieranlagen und Materialflussanlagen
- Kleine Krananlagen, leichte Laufkatzen und Katzfahrwerke
- Maschinenanschläge, Endanschläge, Sicherheitsanschläge und Notanschläge
- Sondermaschinenbau, Prüfstände, Vorrichtungen und Taktmaschinen
- Einbaulage: horizontal (Standard), vertikal auf Anfrage
- geringe Rückstellkraft
- kurze Bauform
- hohe Knicksicherheit
- Oberfläche: Gehäuse verzinkt (Standard) oder lackiert, Kolbenstange hartverchromt (Standard)
- niedrigviskoses COMPENSOL®
- Flansch wahlweise an Front- oder Rückseite, oder Fußbefestigung
- wahlweise konstante Reaktionskraft über den gesamten Hub oder ansteigende Reaktionskraft im vorderen Hubbereich
- sehr geringe Aktivierungszeit nach erfolgtem Aufprall
- Temperaturbereich -40 bis +80 °C
- Energieumsetzung bis 1.300 kNm
Die Kolbenstange 2 fährt in das Steuerrohr 3 ein. Dabei strömt das Dämpfmedium aus dem Arbeitsraum 6 durch die Drosselbohrungen 4 des Steuerrohres 3 in den Ausgleichsraum 5. Das Stickstoffgas zwischen Außenrohr 7 und Steuerrohr 3 wird komprimiert und speichert die zur Rückstellung benötigte Energie. Bei der Rückstellung der Kolbenstange 2 in die Ausgangslage strömt das Dämpfmedium zurück in den Arbeitsraum 6.
Bezeichnungen
1 Prallkappe
2 Kolbenstange
3 Steuerrohr
4 Drosselbohrungen
5 Volumenausgleichsraum
6 Arbeitsraum
7 Außenrohr
8 Bodenflansch
- Zusatzspeicher zur Reduzierung der Rückstellkraft und zur Trennung der Dämpfmediumphase von der Stickstoffgasphase, z. B. bei betriebsbedingten Lastzyklen
- Sensor zur Signalisierung der Betriebsbereitschaft des Stoßreduzierelements (induktiv, magnetisch, optisch oder als mechanischer Endschalter – auch explosionsgeschützt nach ATEX verfügbar)
- Drucksensor (Membran-/ bzw. Kolbendruckschalter) zur Überwachung des Innendrucks
- Sensor zur Positionsüberwachung des Hubs
- integrierte Temperaturüberwachung
- integrierte Überwachung der Füllstände
- Wartungsanschluss zur Befüllung von Dämpfmedium und Stickstoffgas
- spezifische Werkstoffe, bspw. Edelstahl für eine stark korrosive Umgebung oder Einsatz in der Lebensmittelindustrie
- hochwertiger Korrosionsschutz nach DIN EN ISO 12944 bis Korrosivitätskategorie C5M
- Faltenbalg als bestmöglicher Schutz vor Staub, Schmutz oder korrosiven Medien
- wartungsfreie mechanische Rückstellung der Kolbenstange mittels Druckfeder
- unbedenklicher Einsatz in Automobil– & Lebensmittelindustrie durch entsprechendes COMPENSOL®
- Sonder – COMPENSOL® für den Einsatz in extremen Temperaturbereichen
- Ventil zur Minimierung der Rückstellzeit
- Ventil zur Minimierung der Eindrückkraft bei betriebsmäßigen Lastspielen
- Antriebsenergieverzehr (Drosselung)
- Endlagendämpfung
- wahlweise Rund– oder Quadratflansch an Front- oder Rückseite
- Fußbefestigung (geschweißt oder geflanscht)
- Sonder-Befestigungselemente (beispielsweise Augen) nach gewünschter Geometrie des Kunden
- PU-Prallkappe zur Geräuschreduzierung
- Sonder-Prallkappe auf Kundenwunsch und für besondere Anwendungen (bspw. Fangprallkappe zum sicheren Eingriff zweier aufeinanderstoßender Prallkappen)
- Sicherungsseil an der Kolbenstange
- Sonderdichtungen für den Einsatz in extremen Temperaturbereichen
| Kolben | Hubbereich [mm] | Max. Energieaufnahme [kJ] | Max. Reaktionskraft* [kN] |
|---|---|---|---|
| C32 | 50–1.200 | 49 | 65 |
| C40 | 50–1.200 | 76 | 90 |
| C50 | 50–1.400 | 129 | 120 |
| C70 | 50–2.000 | 449 | 350 |
| C90 | 50–2.000 | 717 | 500 |
| C110 | 50–2.000 | 1.327 | 850 |
Die maximale Energieaufnahme gilt jeweils für den größten aufgeführten Hub. Die tatsächliche Reaktionskraft und Dämpfungskennlinie werden individuell auf Masse, Aufprallgeschwindigkeit, verfügbaren Hub, Dämpferanzahl und Lastspiele abgestimmt. Zwischenhübe und Sonderausführungen sind auf Anfrage erhältlich.
- Lange Hübe: Bei C32, C40 und C50 über 400 mm Hub sowie bei C70, C90 und C110 über 1.000 mm Hub liegt die anfänglich zulässige Reaktionskraft* unter dem angegebenen Maximalwert.
- Befestigung: Die Bodenflansch-Ausführung CB wird bei C32–C50 nur bis 500 mm Hub, bei C70–C110 nur bis 400 mm Hub empfohlen.